Von der klassischen Pressearbeit zur kanalübergreifenden Sichtbarkeit

PR-Agentur aus Düsseldorf zeron feiert 15-jähriges Jubiläum und sieht in modularen Content-Kits, KI-Sichtbarkeit und Community Relations neue Relevanz für die PR


Am 1. Juli 2026 feiert die Düsseldorfer PR- und Content-Agentur zeron ihr 15-jähriges Bestehen. Als Vivian Stürmann zeron 2011 gründete, stand klassische Pressearbeit noch klar im Fokus professioneller PR. 15 Jahre später versteht sich die inhabergeführte Agentur als strategischer Kommunikationspartner für kanalübergreifende Sichtbarkeit.

Das 14-köpfige Frauenteam betreut namhafte Unternehmen, Marken, Verbände und Messen aus dem B2C- und B2B-Bereich aus den Branchen Food & Beverage, Living & Lifestyle, Handel & Gastro, Bauen & Wohnen, Telekommunikation und Energie. Zu den Kunden zählen unter anderem Henkell Freixenet, Lieken, Söbbeke, Gira, Wenko, Primagas, Johnson Controls, die Messe Düsseldorf sowie der Bundesverband Glasindustrie.

Das Leistungsspektrum von zeron reicht von strategischer PR-Beratung und Corporate PR über Marken- und Produktkommunikation bis zur Content-Entwicklung, Social Media, Corporate Publishing und Krisenkommunikation.

PR wird relevanter – mit und wegen KI

In den vergangenen 15 Jahren haben sich die Anforderungen an professionelle PR grundlegend verändert. Klassische Pressearbeit, Social Media, Corporate Content, Owned Media, Influencer Relations, SEO und KI-getriebene Sichtbarkeit greifen heute stärker ineinander als je zuvor.

„PR ist breiter, schneller und komplexer geworden“, sagt Vivian Stürmann, Gründerin und Geschäftsführerin von zeron. „Die zentrale Frage lautet heute nicht mehr nur: Wie kommt ein Thema in die Medien? Sondern: Wie wird ein Unternehmen mit seinen Themen insgesamt sichtbar, glaubwürdig und relevant – in Redaktionen, auf Plattformen, in Communities, in Suchmaschinen, auf der eigenen Website und künftig auch in KI-Antworten? Und genau darin liegt die Stärke guter PR.“

PR orchestriert Content und Sichtbarkeit

Aus Sicht von zeron verschiebt sich die Rolle professioneller PR deutlich: weg von reiner Medienansprache hin zu Community Relations und Orchestrierung von Sichtbarkeit. Klassische Medien bleiben dabei dennoch wichtig, weil sie Glaubwürdigkeit, Einordnung und Relevanz schaffen. Gleichzeitig gewinnen eigene Kanäle, Unternehmenswebsites, Social Media, LinkedIn, Suchmaschinen und KI-Plattformen an Bedeutung.

„PR muss heute in vielen Welten stattfinden“, sagt Vivian Stürmann. „Medienarbeit bleibt Pflicht, aber sie reicht allein nicht mehr aus. Unsere Aufgabe ist es, Themen so zu entwickeln, dass sie in Redaktionen funktionieren, in Communities stattfinden, auf Owned Media auffindbar sind, in Social Media Resonanz erzeugen und von Suchmaschinen sowie KI-Systemen verstanden werden.“

Content-Kits erweitern die klassische Presseinformation

Die zunehmende Verschmelzung von PR, Content, digitaler Sichtbarkeit und Markenkommunikation verändert nach Beobachtung der Agentur nicht nur die Arbeit von Kommunikationsabteilungen, sondern auch die Anforderungen von Journalistinnen und Journalisten. Das zeigt unter anderem eine Journalistenumfrage, die zeron im September 2025 unter 2.500 Journalisten durchgeführt hat.1

Ein zentrales Ergebnis: Die klassische Presseinformation bleibt weiterhin ein wichtiger Door Opener in der Medienarbeit.2 Gleichzeitig wünschen sich Redaktionen aber ergänzende Content-Bausteine. „Die Presseinformation bleibt wichtig, aber sie ist längst Teil eines größeren Systems. Kommunikationsarbeit muss strategischer, vernetzter und kanalübergreifender gedacht werden“, sagt Vivian Stürmann.

zeron reagiert darauf mit modularen Content-Kits. Statt Medien ausschließlich singuläre Presseinformationen zur Verfügung zu stellen, entwickelt die Agentur zusätzlich verschiedene Text- und Bildbausteine, die Redaktionen für Online, Social Media, Newsletter oder andere Formate nutzen können.

Eine Agenturgründung mit außergewöhnlichem Vertrauensvorschuss

Die Wurzeln von zeron liegen in der ehemaligen Werbeagentur cayenne. Dort baute Vivian Stürmann ab 2004 als Head of PR und stellvertretende Geschäftsführerin eine PR-Unit auf. Als die Agentur 2011 an das japanische Netzwerk Dentsu verkauft wurde, entschied sie sich für den Schritt in die Selbstständigkeit. Der Start gelang unter außergewöhnlichen Vorzeichen: Sämtliche damaligen Kunden sowie das komplette zehnköpfige PR-Team folgten ihr in die neu gegründete Agentur zeron.

„Mit einem solchen Vertrauensvorschuss eine Agentur zu gründen, war ein großes Geschenk – und zugleich eine große Verantwortung“, erinnert sich Vivian Stürmann. „Dass sich die PR und Medienwelt seitdem so stark verändert haben, macht unsere Arbeit bis heute extrem spannend. Ich sehe darin viele Herausforderungen, aber vor allem große Chancen. Diesen Wandel möchte ich mit zeron aktiv mitgestalten.“

1Quelle: Befragt hat zeron 2.500 Journalistinnen und Journalisten, die Teilnahmequote lag bei 5,4 Prozent.
2Quelle: Auf die Frage, wie relevant Presseinformationen für sie und ihre Redaktion sind, vergaben die Teilnehmenden im Durchschnitt 4,39 von 5 Sternen.

Pressemitteilung zum Download

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